Trainieren mit Plan.

Bei vetdogfit bekommst du nicht nur durchdachtes, hochwertiges Equipment. Wir zeigen dir auch, wie du damit startest, worauf es bei einer guten Ausführung ankommt und wie du dein Training Schritt für Schritt sinnvoll weiterentwickelst.

Gute Übungen beginnen mit guten Voraussetzungen.

  • Rutschfester Untergrund

    Das Equipment sollte sicher stehen und dein Hund nicht wegrutschen können.

  • Sicher platziert

    Achte auf einen stabilen Stand des Equipments und ausreichend Platz für die jeweilige Übung.

  • Ruhige Umgebung

    Wenig Ablenkung erleichtert es deinem Hund, sich auf die Aufgabe zu konzentrieren.

  • Bereit fürs Training

    Dein Hund sollte aufmerksam und motiviert sein und die Aufgabe freiwillig ausführen.

Position vor Schwierigkeit.

Bevor du Bewegungen, Instabilität oder zusätzliche Aufgaben einbaust, sollte dein Hund die gewünschte Ausgangsposition kontrolliert einnehmen können.

Betrachte deinen Hund aus verschiedenen Perspektiven.

So erkennst du leichter, ob die Position gleichmäßig ist oder ob dein Hund ausweicht, sein Gewicht verlagert oder die Haltung verändert.

  • Von vorne

    Achte auf eine gleichmäßige Stellung.

    Sind Beine und Pfoten möglichst symmetrisch und gleichmäßig positioniert?


  • Von der Seite

    Achte auf eine neutrale Körperhaltung.

    Steht dein Hund ruhig und ausgewogen, ohne deutlich nach vorne oder hinten auszuweichen?




Wenn die gewünschte Position verloren geht, ist eine schwierigere Übung nicht automatisch die bessere Übung.


Qualität vor Dauer.

Nicht möglichst lange trainieren. Entscheidend ist, dass dein Hund die Aufgabe ruhig und kontrolliert ausführen kann.


Wenn die Qualität deutlich nachlässt, sollte die Übung vereinfacht, pausiert oder beendet werden.

Ausführung

Kann die Position sicher gehalten werden? 

Konzentration

Kann dein Hund bei der Aufgabe bleiben?

Körperhaltung

Verändert sich die Haltung?

Bewegungsqualität

Wird die Bewegung hektischer, unsicherer oder ungenauer?

Schritt für Schritt statt alles auf einmal.

Eine gute Übung entsteht aus einer kontrollierten Ausgangsposition und wird erst dann Schritt für Schritt erweitert.

  • POSITION

    Ist die Ausgangsposition korrekt?
  • KONTROLLE

    Kann dein Hund die Position ruhig halten?
  • BEWEGUNG

    Kann dein Hund die Bewegung kontrolliert ausführen?
  • VARIATION

    Erst danach veränderst du zum Beispiel Untergrund, Höhe, Position oder Übung.

Wie wird es anspruchsvoller?

Mehr Instabilität ist nur eine Möglichkeit. Auch Position, Bewegungsumfang, Höhe, Dauer oder die Kombination mehrerer Trainingsflächen verändern die Anforderung.

Wichtig: 
Verändere möglichst nur einen Faktor zur Zeit. So kannst du besser erkennen, welche Veränderung deinen Hund fordert und ob die Ausführung weiterhin kontrolliert bleibt.



GRUNDÜBUNGEN

Jetzt wird trainiert.

Starte mit einfachen Übungen, bei denen dein Hund Positionen bewusst einnimmt und Bewegungen kontrolliert ausführt. Entscheidend ist nicht die Schwierigkeit, sondern eine saubere Ausführung.

  • Vorderpfoten erhöht

    Ziel
    Körperkontrolle & Positionierung

    Equipment
    VETBASE., VETPAD. STABLE oder VETPAD.

    So geht’s
    Dein Hund stellt beide Vorderpfoten kontrolliert auf die Trainingsfläche, während die Hinterpfoten am Boden bleiben.

    Darauf achten
    Beide Vorderpfoten vollständig auf der Fläche positionieren und eine ruhige Körperhaltung beibehalten.

  • Vorder- und Hinterpfoten erhöht

    Ziel
    Körperkontrolle & ruhiges Halten

    Equipment
    2 VETBASE., VETPAD. STABLE oder VETPAD.

    So geht’s
    Die Vorderpfoten stehen auf einer Trainingsfläche, die Hinterpfoten auf einer zweiten. Dein Hund nimmt eine ruhige und kontrollierte Position ein.

    Darauf achten
    Wähle Position und Abstand der Trainingsflächen so, dass dein Hund möglichst natürlich und kontrolliert stehen kann. Alle Pfoten sollten sicher auf den jeweiligen Flächen platziert sein.

WEITERFÜHRENDE ÜBUNGEN

Wenn die Grundlagen sitzen

Aus den Grundpositionen lassen sich gezielt neue Übungen entwickeln. Verändere dabei jeweils nur einen Parameter zur Zeit und achte weiterhin auf eine kontrollierte Ausführung.

  • GEWICHTSVERLAGERUNGEN

    Ziel
    Körperwahrnehmung & kontrollierte Gewichtsverteilung

    Ausgangsposition
    Vorder- und/oder Hinterpfoten erhöht 

    So geht's
    Aus einer ruhigen Ausgangsposition wird das Körpergewicht langsam nach vorne, hinten oder seitlich verlagert, ohne dass dein Hund die Position verliert.

    Darauf achten
    Kleine Bewegungen reichen. Die Pfoten sollten möglichst in ihrer Ausgangsposition bleiben und die Bewegung kontrolliert erfolgen.

  • 3-BEIN-STAND

    Ziel
    Stabilität, Körperkontrolle & Gewichtsverteilung

    Ausgangsposition
    Vorder- und/oder Hinterpfoten erhöht

    So geht's
    Eine Pfote wird kurz und kontrolliert angehoben, während dein Hund die verbleibenden drei Pfoten stabil belastet.

    Darauf achten
    Beginne erst, wenn dein Hund die Ausgangsposition sicher halten kann. Kurze Haltezeiten reichen zunächst aus. Achte darauf, dass die Position möglichst stabil bleibt und dein Hund nicht seitlich ausweicht.

  • HÖHENUNTERSCHIED

    Ziel
    Körperkontrolle, Gewichtsverlagerung & Anpassung an unterschiedliche Höhen

    Ausgangsposition
    Vorderpfoten erhöht auf 2 Elementen (Hinterhand optional auf 1 Element)

    So geht's
    Die Trainingsfläche unter den Vorderpfoten wird höher positioniert als die Fläche unter den Hinterpfoten. 
    Dein Hund hält die Position ruhig und passt seine Körperhaltung an den Höhenunterschied an.

    Darauf achten
    Wähle den Höhenunterschied so, dass dein Hund gleichmäßig und kontrolliert stehen kann. Die Position sollte nicht durch starkes Vorlehnen, Ausweichen oder Umsetzen der Pfoten kompensiert werden.

Nicht jede Übung passt zu jedem Hund.

Bei Schmerzen, deutlicher Lahmheit, neurologischen Auffälligkeiten, nach Operationen oder bei bekannten Erkrankungen sollte das Training individuell tierärztlich oder physiotherapeutisch abgestimmt werden.

Bei Unsicherheit gilt:

Lieber eine Aufgabe vereinfachen als eine unsaubere Ausführung zu riskieren.



Dein Equipment kann viel. Entscheidend ist, was du daraus machst.

Starte mit den Grundlagen und entwickle euer Training Schritt für Schritt weiter – passend zu deinem Hund, eurem Trainingsziel und eurem aktuellen Trainingsstand.